Biografie

Hermann Kurz stammt aus einer Familie, die tief in der freien Reichsstadt Reutlingen verwurzelt ist; er hat sich, obwohl ein Jahrzehnt nach der Mediatisierung geboren, stets als ein Reichsstädter gefühlt, hat in seinen Romanen, Novellen und Gedichten das reichsstädtische Leben und die Vergangenheit seiner Heimat immer wieder heraufbeschworen. Sein „städtischer Nationalstolz“ machte ihn zu einem Außenseiter in einer Zeit der politischen und gesellschaftlichen Umbrüche; sein politisches Denken, das von Demokratie und Weltoffenheit geprägt war, trieb ihn in die Opposition, zunehmend litt er an den Verhältnissen, die auch die Wirkung seiner literarischen Werke behinderten, denn die Verleger lehnten sie als unbequem ab, die erhofften Erfolge blieben aus. So war sein Leben geprägt von Rückschlägen, Berufswechseln, Armut und Brotarbeit, bis er schließlich 1863 in Tübingen eine Anstellung als Hilfsbibliothekar bekam.

Hermann Kurz in der Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Kurz

Hermann Kurz in der Deutschen Biographie:
http://www.deutsche-biographie.de/sfz47183.html

Hermann Kurz in der Encyclopedia Britannica:
http://www.britannica.com/EBchecked/topic/325434/Hermann-Kurz

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