Literarische Gedenkstätte

Das Heimatmuseum Reutlingen widmet zwei Räume seiner Dauerausstellung Hermann Kurz und seiner Familie, insbesondere seiner eigenständig-eigenwilligen Frau Marie und seiner als Schriftstellerin erfolgreichen Tochter Isolde. Gezeigt werden Autographen, Erstausgaben, Fotografien, eine von dem Münchner Bildhauer Michael Wagmüller geschaffene Portraitbüste, aber auch persönliche Erinnerungstücke wie ein Kinderbildnis von Hermann Kurz, die Hausglocke seines Geburtshauses oder sein schlichtes Stehpult.
Sonntag, 2. Juni, 11.15 Uhr:
Führung durch die Hermann-Kurz-Gedenkstätte mit Andreas Vogt, Kulturamt

Das Heimatmuseum befindet sich im ältesten profanen Gebäude Reutlingens, dem ehemaligen Wirtschaftshof des Klosters Königsbronn von 1278. Modern gestaltet, gibt es auf vier Etagen einen faszinierenden Einblick in die Stadtkultur der ehemaligen Reichsstadt: Fundstücke aus dem Mittelalter, Schätze aus der Kirchengeschichte, Gegenstände aus der Zeit der Zünfte und der Frühzeit der Industrialisierung, Zeugnisse des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges. Eindrucksvolle Ensembles sind unter anderem eine geheime Kapelle aus der Reformationszeit, die Zunftstube der Weingärtner, die letzte Zinngießerwerkstatt Reutlingens und ein an originaler Stelle erhaltener öffentlicher Luftschutzkeller aus dem Dritten Reich.
www.reutlingen.de/heimatmuseum

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